Naturfreunde Neckarbischofsheim
Es ist schon ein besonderes Schauspiel, wenn zu Beginn des Sonnenuntergangs sich die Blüten der Nachtkerzen öffnen. Und ganz besonders wird das Schauspiel, wenn wie auf der biologischen Kläranlage des Zwingenberger Hofes und drum herum ein ganzes Meer von Nachtkerzen ihre Blüten öffnen. Renate Nieswand, die von den Gästen gerne Herbergsmutter genannt wird, obwohl es diese Bezeichnung im NaturFreundehaus eigentlich nicht gibt, ist es ein Herzensanliegen dieses schöne Ereignis der Nachtdämmerung den Kindern und auch Erwachsenen zu zeigen. So auch am vergangenen Wochenende, als sich die Helfer des Zwingenberger Hofes und Mitglieder der NaturFreunde-Ortsgruppe zum gemeinsamen Essen auf dem Zwingenberger Hof trafen. Die Hälfte der Saison ist bereits wieder vorüber und gemeinsam wurde auch dieses Jahr wieder einiges erreicht: einige Helfer (freiwillige und bezahlte Saisonkräfte) wurden in den Hausdienst integriert, für das weitläufige Areal wurde ein neuer Aufsitzrasenmäher gekauft, für dessen Bedienung sich eine Gruppe von freiwilligen „Rasen-Cowboys“ zusammen gefunden hat. Helfer aus dem Naturkostladen Löwenzahn, die das erste Mal auf dem Zwingenberger Hof waren, waren bass erstaunt, welche Strukturen hier geschaffen wurden. Nach Genuss des mediterranen Menüs, das durch den Vorsitzenden Herbert Hauck zubereitet wurde, wurde das Feuer bei einbrechender Dunkelheit im Feuerkorb entzündet. Wenig später öffneten sich auch die Blüten der Nachtkerzen, fasziniert beobachtet von den gerade anwesenden Zeltplatzgästen.
Zum Saisonende wird das nächste gemeinsame Essen in großer Runde stattfinden und die nächsten Veränderungen werden vorgestellt. Unabhängig davon ist es eine liebe Gewohnheit, dass es an den Wochenenden mindestens ein gemeinsames Essen für die Wochenendhelfer gibt. Wer Interesse an der Mitarbeit auf dem Zwingenberger Hof hat, kann sich gerne mit dem Vorstand oder vor Ort mit Rudolf Zaubek oder Irmgard Herold in Verbindung setzen.
Quelle: Stadt Neckarbischofsheim